Trauminsel
Geschrieben am28. März 2006 in Allgemein, Bild des Tages, Urlauber | add to del.icio.us von vogel | Keine Kommentare
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Geschrieben am28. März 2006 in Allgemein, Presse | add to del.icio.us von vogel | Keine Kommentare
…ist es an der Zeit, mal etwas Positives zu berichten! In einem Land der Meckerer und Pessimisten gibt es auch noch Andere. Das Team der “AQUAMARIS Strandresidenz Rügen” sowie Hoteldirektor Olaf Mertens sagen DANKE für einen sehr aktiven Winter-Räumdienst unserer Gemeinde Breege/ Juliusruh; für das Engagement über das “normale” Maß hinaus und für die Bestätigung, dass vieles auch ohne Bürokratie geht. Die Strassen, selbst die Nebenverkehrswege, waren jederzeit befahrbar. Das war leider nicht überall so. Deshalb ist es Olaf Mertens und dem AQUAMARIS-Team ein Bedürfnis, den Verantwortlichen hierfür ihre Anerkennung auszusprechen.
Gut, dass es in den letzten Wochen beim öffentlichen Dienst und auch bei den Einsatzkräften auf Rügen keine Streik-Offerten gab. Aber vielleicht gibt es in diesem wunderschönen Land wahrhaftig noch Gründe, auf die Strasse zu gehen (Zukunft, Kinder…)?!
Herzliche Grüße von der Sonneninsel Deutschlands
Olaf Mertens – Hoteldirektor”
Quelle: Leserbrief an die Redaktion der OstseeZeitung vom 28.03.2006
KOMMENTAR: Sollten Leserbriefe und andere öffentliche Statements nicht öfter solche Inhalte haben?! Vielen Dank!
Geschrieben am26. März 2006 in Allgemein, Bild des Tages, Malwettbewerb | add to del.icio.us von vogel | Keine Kommentare
Geschrieben am24. März 2006 in Allgemein, Presse | add to del.icio.us von vogel | Keine Kommentare
“Die Bundesregierung gibt 20 Millionen Euro zusätzlich für die Forschung zur Vogelgrippe aus. Das Kabinett beschloss gestern eine entsprechende Forschungsvereinbarung. Danach stellen die Ministerien… in den kommenden vier Jahren insgesamt 60 Millionen Euro zur Verfügung. Die zusätzlichen 20 Millionen Euro davon kommen vom Bundesforschungsministerium….Ein Forschungsschwerpunkt des Programms liegt auf dem Gebiet der Zoonosen.
Das sind Krankheiten, die sich wie die Vogelgrippe vom Tier auf den Menschen übertragen können. Hier hoffen die Wissenschaftler auf eine schnellere Entwicklung eines verbesserten Impfstoffes für den Menschen. Einen Prototyp dafür gibt es bereits, doch damit er wirken kann, muss erst ein von Mensch zu Mensch übertragbares Virus bekannt sein. Erst dann können die Virologen seine Merkmale in den Prototyp einsetzen und ihn für Impfungen verwenden.
Doch das Programm des Bundes geht noch darüber hinaus. Ziel ist die Entwicklung eines so genannten Breitband-Impfstoffes. Im Gegensatz zu den bisherigen Impfstoffen muss dieser den mutierten Virus vorher nicht kennen, um vor ihm zu schützen. “Damit könnten im Idealfall alle Varianten des Vogelgrippe-Virus abgedeckt werden”, hofft Reinhard Kurth, Präsident des Robert-Koch-Institutes. Wann ein solcher Impfstoff wirklich auf den Markt kommt, vermöge aber niemand zu sagen, sagte Kurth. Frühestens sei damit Mitte 2007 zu rechnen. Allerdings habe auch die Industrie inzwischen mit intensiven Forschungen begonnen…”
Quelle: taz vom 23.3.2006
UNSER KOMMENTAR: “ÜBERTRAGEN KÖNNEN”; “HOFFEN…AUF EINE SCHNELLERE”; “KÖNNEN…EINSETZEN”; “KÖNNTEN IM IDEALFALL…ABGEDECKT WERDEN”; “HOFFT REINHARD KURTH”; “VERMÖGE ABER NIEMAND ZU SAGEN”; “FRÜHESTENS SEI…ZU RECHNEN”
Versuchen Sie mal, bei Ihrer Hausbank einen Kredit zu bekommen – mit solchen Formulierungen! Jede Wette – Sie kriegen keine 500,– Euro!
Aber hier oben wird von 60 Millionen !! gesprochen (die, ich weiß nicht, irgendwie, vielleicht auch, eventuell – in den Sand gesetzt werden – könnten!).
ABER ES KOMMT NOCH DICKER:
“Ab dem 1. April 2006 müssen gesetzlich versicherte Patienten, die wegen ihrer Erkrankung auf ein bestimmtes Medikament eingestellt sind und nicht auf ein günstigeres, wirkstoffgleiches Präparat umsteigen wollen, unter Umständen erhebliche Zuzahlungen leisten. Denn die gesetzlichen Krankenkassen dürfen bei bestimmten Arzneigruppen die Medikamentenpreise auf festgeschriebene Maximalbeträge kürzen. Dr. Till Spiro, Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen: ‘Der Arzt sitzt bei der Versorgung seiner Patienten zwischen den Stühlen. Eine Belohnung für Billigversorgung ihrer Patienten lehnen Ärzte aus ethischen Gründen ab’.”
Quelle: taz Bremen vom 23.2.2006
Im Klartext heißt das wohl, dass der Hausarzt DEINES Vertrauens per Gesetz dazu “motiviert” wird, DIR künftig zu verschreiben, was billig ist und so halbwegs gegen die Krankheit hilft?!
FAZIT:
1. 60000000,– investieren, um eine Krankheit zu bekämpfen, die EVENTUELL eine Pandemie verursachen und damit dem Menschen gefährlich werden KÖNNTE?
2. Ärzte dazu ZWINGEN, so BILLIG wie möglich zu behandeln, um Kosten zu sparen?
War das im Sinne des HIPPOKRATES? – Oder in dem des ‘Geiz-ist-geil’-Erfinders???
Geschrieben am22. März 2006 in Allgemein | add to del.icio.us von vogel | Keine Kommentare
Dank der jetzt komplett fertiggestellten Autobahn A20 fahren Touristen in nur 3 Stunden aus Hamburg oder Berlin auf die Insel Rügen.
Wie auf diesem Livebild zu sehen ist, sind große Teile der neuen Rügenbrücke bereits fertiggestellt. Planmäßig wird die neue Brücke Mitte 2007 übergeben.
Trotz der gigantischen Baumaßnahmen sind am alten Rügendamm Staus für Autofahrer gegenwärtig nicht zu erwarten. So steht zum Beispiel einem Kurztripp zur Insel Rügen übers Wochenende oder zu Ostern nichts im Wege.
Attraktive Angebote der Hoteliers laden darüber hinaus zu längeren und erholsamen Aufenthalten auf der Insel Rüge
n ein.
Rechts ein aktueller Eindruck vom Frühlingswetter im Norden der Insel Rügen an der Schaabe (mit Blick zum Kap Arkona).
Wärmende Sonnenstrahlen und ein leises Meeresrauschen laden schon jetzt zu ausgedehnten Strandspaziergängen, Nordic Walking oder einfach nur zum Seelebaumelnlassen ein.
Geniesen Sie dazu die Rügener Gastfreundschaft und die Wellness- und Beautyangebote auf der Insel.
Geschrieben am21. März 2006 in Allgemein | add to del.icio.us von vogel | Keine Kommentare
Hallo Schreiberlinge,
habt Ihr heute schon aus dem Fenster geschaut? Sonne oooooooohne Ende!!! Da sollten wir mal das Thema wechseln und an Urlaub denken, oder was!?
Hätt’ ich doch fast vor lauter Endlos-Winter vergessen, meinen Sommerurlaub zu planen. Nun wird’s aber Zeit.
Auf Rügen soll’s ja schon wieder knapp werden, mit de Termine im Sommer…
Geschrieben am20. März 2006 in Allgemein, Urlauber | add to del.icio.us von vogel | Keine Kommentare
“Liebes Dünenpark – Team!
Nicht einfach weiter & THE NEXT!
Jeder beherrscht den einfachen Text!
Die war echt schwer zu nehmen, die Schippe…
Nein! nicht mit Schnee, sondern voll Vogelgrippe.
Viele haben mit Sicherheit Spezis befragt und bei Euch den Urlaub abgesagt.
Wir setzen einen drauf
und stocken unseren Urlaub auf!
Es wird uns vielleicht zusammen schweißen, wir haben vor, bereits am 08.04. anzureisen!
So ist die Lage!
Nun die Frage!
Den Alltag einfach verdrängen
und die Klamotten bei Euch reinhängen!
Wäre unser Wunsch zu terminieren?
…. um unser Vorhaben zu realisieren?
An Zeilen haben wir nicht gespart!
Es ist eine Anfrage der besonderen Art!
Leider können auch wir Geld nicht drucken, drum würden wir bei einem Rabatt (4=3) nicht zucken!
Schluß mit all dem Zeuch.
Wir freuen uns riesig auf Euch!
Back to the routs!
Familie Bräutigam”
KOMMENTAR: Vielen Dank, Familie Bräutigam & einen schönen Urlaub auf Rügen!!
Geschrieben am17. März 2006 in Allgemein, Bild des Tages, Malwettbewerb | add to del.icio.us von ruegen | Keine Kommentare
Der Malwettbewerb geht weiter. Mehr als 50 Einsendungen sind schon eingetroffen. Macht ALLE mit und bringt Eure Gedanken zur Insel Rügen zu Papier!
Die besten “Künstler” gewinnen eine Woche Urlaub in der AQUAMARIS Strandresidenz Rügen.
Und das ist inklusive:
Mitmachen und gewinnen: Sendet Eure Bilder bis zum 30.03.2006 an folgende Adresse:
AQUAMARIS Strandresidenz Rügen
Wittower Str. 4
18556 Seebad Juliusruh
oder per E-Mail an verkauf@aquamaris.de
Viel Glück wünscht Euch
Euer AQUAMARIS-Team
Geschrieben am16. März 2006 in Allgemein, Presse | add to del.icio.us von vogel | Keine Kommentare
BRIEF 1
Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
der erste Vogelgrippefall auf Rügen liegt nun schon ca. 3 Wochen zurück, es wurde viel kritisiert und geschrieben. Nun ist es an der Zeit, den Verantwortlichen zu danken, die in Ihrem Bestreben, der Insel Rügen zu helfen, viel getan haben, wovon wir alle in Sachen Krisenmanagement noch lange lernen können.
Vielen Dank an das Amt Nord-Rügen, das von einem Energie-Riesen Kugelschreiber organisiert hat. Gar nicht auszudenken, wie sonst die wichtigen Strichlisten über die eingesammelten toten Vögel geführt hätten werden sollen. Wir wissen doch alle, dass Kugelschreiber so selten sind, wie in der DDR die Bananen. Da braucht man schon Beziehungen! Danke für die Seuchenmatten, speziell auf dem Rügendamm. So hat man den heimfahrenden Touristen noch mal die Autos gereinigt, sicher haben Sie ob dieser Geste Rügen in guter Erinnerung behalten. Aber vordergründig hat man auf interessante Weise verhindert, dass die Vögel über den Rügendamm spaziert sind, sondern – wie immer – fröhlich unter diesem durch geschwommen oder darüber hinweg geflogen sind. Danke auch an die Einsatzkräfte. Für die Blaulicht-Jagdszenen nach toten Vögeln. Oder den fünf Leuten, die eine tote, vom Zug erfasste Taube geborgen haben. Was für eine Ehrerbietung an unsere einzigartige Vogelwelt. Ob dies auch für meine Katze getan wird, wenn Sie mal von einem Auto erfasst wird?! Was ich allerdings nicht verstanden habe – warum vier Feuerwehren unbedingt 20 schlafende Schwäne bei Lietzow wecken mussten. Naja, warum sehen die auch so aus, als ob Sie tot wären – selbst schuld. Jungs nichts gegen euch, Ihr befolgt ja nur Befehle! Wichtige Männer im Hintergrund wurden bis heute nie erwähnt und ich möchte hiermit einem Menschen – stellvertretend für alle anderen – danken: Herrn Knull aus Wiek, der als Feuerwehrmann eingezogen wurde, um für die Bundeswehr Kaffee zu kochen. Herr Knull, es war sicher nicht sinnvoll, aber einer muss es ja machen, oder? Ach ja, da war ja noch Bauer Kliewe, dem tausende Tiere weggekeult wurden, quasi sein Lebenswerk – und er hat sich tapfer, um nicht zu sagen locker, vor die Kameras gestellt „Es ist ja notwendig“. Aber was war nur mit Bauer Pansch in Parchow los, dem haben Sie lediglich 20 Hühner gekeult und er war völlig aufgelöst. Ich kann mir diese zwei Gefühlswelten nicht erklären, habe zwar eine Vermutung – aber mit meinem Gerechtigkeitssinn kann ich mir das einfach nicht vorstellen. Ganz besonders spannend fand ich auch die Außerirdischen. Diese haben – in reiner Angst um uns – ja wirklich alles niedergemetzelt was Federn hatte (auch außerhalb der 3-km-Zone). Aber wofür ich diesen seltsamen Wesen zutiefst dankbar bin, Sie haben eine sehr seltene Art von Heuschrecken verschont, die sich während dieser Zeit auf Rügen verirrt hatten, die mit den Kameras. Man stelle sich vor, diese wären gefiedert und man hätte sie nicht in Ruhe arbeiten lassen. Dann würde jetzt nicht jeder in Deutschland und in vielen Teilen der Welt, unser geliebte Insel kennen. DANKE! Fast hätte ich den wichtigsten Mann vergessen:
Herrn Till Backhaus, der mit seinem selbstlosen Einsatz für die Insel Rügen den bedeutendsten Beitrag von allen geleistet hat. Jetzt passt endlich der Werbeslogan der Tourismuszentrale Rügen „Rügen – Zeit für uns“. Danke auch dafür und ich wähle beim nächsten Wahlgang sicher die SPD?!
Schlussendlich bewahrheitet sich hier ein altes Sprichwort: „Wer nichts macht, macht auch keine Fehler“ und ich bin froh, dass keine Fehler gemacht wurden. Bis zum Herbst, wenn die Zugvögel kommen und es wieder heißt: Rügen geht voran!
P.S. SCHÖNEN SOMMERURLAUB ALLEN TOURISTIKERN RÜGENS!
BRIEF 2
Leserbrief
Als ich am Morgen des 14. März mein Frühstück zu mir nahm, war ich von einem Augenblick zum anderen gezwungen, ein Tempo-Taschentuch unter die Augen zu halten, damit mein Toast nicht von den herunterrinnenden Tränen aufweicht. Der Grund für diesen spontanen Gefühlsausbruch war die Meldung im Radio, dass Gesundheitsminister Seehofer die Tötung der 400 Enten auf einem bayrischen Geflügelhof ausdrücklich bedauert, da diese nachweislich nicht mit dem H5N1 – Virus infiziert waren.
Dagegen war sein Verhalten während der Keulung der Geflügelbestände auf der Insel Rügen von wesentlich weniger Sentimentalität geprägt. Dort wurde „vorsorglich“ gekeult, obwohl die Halter der auferlegten Stallpflicht ausnahmslos nachkamen. Allerorts tauchten „Außerirdische“ in ihren Vollschutzanzügen auf den Bauernhöfen (wohlgemerkt auch außerhalb der „3-km-Schutzzone“!) auf und metzelten nieder, was Federn trug. Noch nicht bestätigt ist die Vermisstenanzeige einer Mutter, deren Sohn zum Fasching mit einer Indianerhäuptling-Perücke das Haus verlassen hat.
Selbst Kreistierarzt, Polizei und Pfarrer ließen sich vor den Karren spannen, den sonst nur Esel zu ziehen pflegen und handelten wider jegliche Vernunft. Stein des Anstoßes war die störrische Rentnerin Frau Berlin aus Bohlendorf, welche sich unbeugsam gab und sogar eine einstweilige Verfügung beim Verwaltungsgericht in Greifswald erwirkte.
Die drei oben erwähnten Herren kannten jedoch keine Gnade, betraten mutig aber rechtswidrig das Gehöft und stahlen einfach das Federvieh, um anschließend mit Stolz den Vollzug zu verkünden.
Die rigorose Vorgehensweise von Seehofer, Backhaus und Schergen könnte ohne weiteres mit „blinder Aktionismus“ betitelt werden und erinnert an die Schildbürger, die es vor Ewigkeiten gab und bis zum heutigen Tage immer wieder gibt.
Besonnenes Handeln und vor allem das Wahren einer gewissen Verhältnismässigkeit in solch einer Situation setzt jedoch Wissen voraus, was im Fall „Vogelgrippe auf Rügen“ die meisten Verantwortlichen vermissen ließen.
Verängstigt verfolge ich auch die zunehmende Macht einiger Medien, die es geschickt verstehen, selbst bei scheinbar intelligenten Menschen den Verstand außer Kraft zu setzen. Denn in vielen Ausstrahlungen und Veröffentlichungen wurden „Informationen“ verbreitet, die wissenschaftlich völlig haltlos waren.
Um zu einem Resümè zu kommen: Jährlich sterben in der Bundesrepublik ca. 20000 Menschen an der herkömmlichen Grippe und deren Folgen. An der Vogelgrippe, die übrigens schon vor Jahrzehnten entdeckt wurde, starben weltweit bisher nicht einmal 100 Menschen. Werden hier noch die Relationen gewahrt?
Nach wie vor fallen über Rügen Wildvögel vom Himmel, aber nicht nur, weil sie infiziert sind, sondern weil sie sich vor Lachen über die völlig überzogenen Maßnahmen nicht mehr in der Luft halten können.
Herzlichen Dank für diese ehrlichen Zeilen – der Redaktion liegen die Name der Einsender vor.
Geschrieben am16. März 2006 in Allgemein, Presse | add to del.icio.us von vogel | Keine Kommentare
1. “Nicht H5N1-Ausbrüche auf Rügen, in Bayern oder – wie heute bestätigt – in Schweden und Dänemark machen Epidemiologen Sorgen.” (SPIEGEL ONLINE 16.03.2006)
– Uns auf Rügen schon!!! -
“Tritt der Vogelgrippe-Erreger in unterentwickelten Ländern auf, sind seine Chancen viel besser, sich dort auszubreiten oder gar festzusetzen.” (SPIEGEL ONLINE 16.03.2006)
– UND WANN WIRD DIE INSEL RÜGEN DAZUGEHÖREN, WENN MAN BEDENKT, WIE VIELE
MENSCHEN HIER DIREKT ODER INDIREKT VOM TOURISMUS LEBEN?! -
2. “Das Wirtschaftsministerium will eine Million Euro für die Tourismuswerbung bereitstellen.
Wegen der Vogelgrippe müsse die Branche beim Ostergeschäft mit starken Einbußen rechnen, sagte Wirtschaftsminister Otto Ebnet (SPD) am Mittwoch in Bergen vor Landwirten und Hoteliers. Rügen sei besonders stark betroffen und müsse mit einem stärkeren Buchungsrückgang als der Rest des Landes rechnen.
Ebnet riet den Hotelbetreibern, keine Schnäppchenangebote zu machen. Das würde lediglich die Preise verderben. Eine eigene Werbeaktion für Rügen werde es vorerst nicht geben. Die Kampagne für das ganze Land habe das Ziel, Touristen im Sommer und Herbst ins Land zu holen.
Eine Umfrage des Landestourismusverbandes hatte ergeben, dass für Mecklenburg-Vorpommern ein Rückgang der Buchungen um drei Prozent zu erwarten sei. Rügen werde weit höhere Einbußen hinnehmen müssen, betonte der Minister.”
Quelle: MVregio Landesdienst 16.03.2006
UNSER KOMMENTAR: WIE JETZT – WEIL HIER MIT EINEM WESENTLICH STÄRKEREN BUCHUNGSRÜCKGANG “ZU RECHNEN” IST, BEKOMMT RÜGEN “VORERST” KEINE EIGENE WERBEAKTION ODER UMGEKEHRT?!
3. “Katzen-Kastration auf Rügen
Gestern verkündete der Landkreis Rügen, dass er sich im Zuge der Bekämpfung der Vogelgrippe an der Kastration von herrenlosen und streunenden Katzen beteiligen werde…
…’Dies ist die einzige humane und nachhaltige Methode zur Reduzierung von Streuner-Populationen’, erklärt Wartenberg…. ‘Rügen könnte durchaus ein Modell für deutsche Behörden im Umgang mit der Streunerkatzen-Problematik werden:”
Quelle: presseportal.de 16.03.2006
UNSER KOMMENTAR:
SCHRITT 1 – TOTE SCHWÄNE WERDEN EINGESAMMELT, STERBENDE GEFILMT
SCHRITT 2 – NICHTBEFALLENES NUTZGEFLÜGEL WIRD “VORSORGLICH GEKEULT” (KEULEN=FACHAUSDRUCK FÜR CO²-VERGASUNG IN MÜLLTONNEN)
SCHRITT 3 – HUNDE & KATZEN BEKOMMEN “STUBENARREST”
SCHRITT 4 – STREUNENDE KATZEN WERDEN KASTRIERT / STERILISIERT
WIR HABEN WIRKLICH EINE SCH….ANGST VOR SCHRITT 5!
Herzliche Grüße – Euer Redaktions-Team!
Geschrieben am15. März 2006 in Allgemein, Presse | add to del.icio.us von vogel | Keine Kommentare
“Panikmache oder angemessene Aufmerksamkeit? Bundesagrarminister Seehofer und sein bayerischer Amtskollege Schnappauf haben eine heftige Auseinandersetzung wegen des Vorgehens bei der Vogelgrippe begonnen.
Der bayerische Landwirtschaftsminister Werner Schnappauf (CSU) hat Vorwürfe gegen ihn wegen seiner Informationspolitik zur Vogelgrippe verteidigt. Sein Bundeskollege Horst Seehofer (ebenfalls CSU) hatte Schnappauf vorgeworfen, mit einem Verdachtsfall auf das Virus H5N1 zu früh an die Öffentlichkeit gegangen zu sein. Damit habe er bis ins Ausland hinein Verunsicherung geschaffen.
Schnappauf nannte diese Kritik «in der Sache unberechtigt» und «in der Form unverständlich». Am Ende ließen die Vorwürfe eine klare Linie des Bundesministers vermissen, ergänzte Schnappauf im Bayerischen Rundfunk. Ausland besorgtSchnappauf hatte am Montag mitgeteilt, dass es bei einem Geflügelbetrieb im oberfränkischen Lichtenfels den Verdacht auf ein Übergreifen der Tierseuche auf Nutztiere gebe. Dies wäre der erste H5N1-Fall bei Geflügel in Deutschland gewesen. Am Abend hatten sich die Befürchtungen jedoch als unbegründet herausgestellt. Seehofer hatte daraufhin gefordert, nicht jeden Verdacht oder jedes tote Geflügel «zum Gegenstand von großen öffentlichen Verlautbarungen» zu machen». Eine Verunsicherung könne nicht nur in Deutschland zu Ängsten oder auch Ermüdungserscheinungen angesichts der Seuche führen: «Sie glauben gar nicht, wer sich aus dem Ausland bei uns gemeldet hat, ob man aus Deutschland jetzt noch Geflügel beziehen kann.» Schnappauf sagte, er frage sich, was bei Seehofer jetzt gelten solle: «Auf Rügen war es ihm ein bisschen zu wenig, was die örtliche Behörde geleistet hat, in Lichtenfels war es ihm ein bisschen zu viel.» Es sei korrekt gewesen, die Tiere zu keulen und die Öffentlichkeit zu informieren, «denn das Töten von über 400 Tieren ging nicht unbemerkt vonstatten». (nz)”
Quelle:netzeitung.de vom 14.03.2006
Unser Kommentar dazu:
GRREIFEN VIREN UM SICH IN DER CSU? – WIR EMPFEHLEN TAMIFLU!!
Geschrieben am14. März 2006 in Allgemein, Bild des Tages, Presse | add to del.icio.us von ruegen | Keine Kommentare