Geschrieben am23. Oktober 2006 in Allgemein | add to del.icio.us von ruegen | Kommentare deaktiviert
Die zahlreichen Ostseeurlauber bestätigen jedes Jahr aufs Neue, dass Rügen eine der schönsten Regionen in Deutschland ist. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Insel mit ihren Kreidefelsen zu den Lieblingsorten der Deutschen gewählt wurde.
Gerade im Sommer erlebt Rügen den Andrang vieler Besucher, die die Insel in ihrer ganzen Vielfalt zu schätzen wissen. Aber nicht nur im Sommer sondern auch im Herbst ist die Insel ein optimales Urlaubsziel. Den „Goldene Herbst“ den man derzeit auf ihr erleben kann, lässt für den Inselliebhaber keine Wünsche offen. So lassen für den Frühaufsteher Nebelumhängende Sonnenaufgänge einen Hauch von Romantik vermitteln. Buchenwälder laden zu ausgedehnten Spaziergängen entlang der Ostseeküste ein und lassen auf dem Betrachter die bunte Farbenpracht des Herbstes erstrahlen.
Erleben auch Sie dieses einzigartige Herbstschauspiel und besuchen Sie die Insel mal zu einer ganz anderen Jahreszeit.
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Geschrieben am12. Oktober 2006 in Allgemein | add to del.icio.us von ruegen | 1 Kommentar
So viele junge Leute wie noch nie haben heute keinen Ausbildungsplatz. In der Bundesrepublik stehen so viele Jugendliche wie nie zuvor ohne Zukunftsperspektive da, obwohl die Zahl der Bewerber abgenommen hat. Seit Jahren wird bereits über Bedarf ausgebildet. Der Ausbildungspakt – in aller Eile aus Angst vor der angedrohten Ausbildungsplatzabgabe vor zwei Jahren zwischen den Spitzenverbänden der Wirtschaft und der Bundesregierung geschmiedet – steht vor seinen Scherben. Das zeigt sich im Großen wie im Kleinen.
Dabei offenbart ein genauer Blick in die Zahlen die wahre Misere. Denn von allen Lehrstellensuchenden hat fast die Hälfte schon vor einem Jahr oder sogar früher ihren Abschluss gemacht, fast ein Drittel ist gar ohne Zeugnis von der Schule gegangen. Es gibt also ein echtes Leistungsproblem, gleichzeitig steigt aber der Anspruch, werden die Berufsbilder komplexer. Hilfsarbeiter-Jobs sind immer weniger gefragt. Nicht nur die Unternehmen sind in der Verantwortung, sondern auch die Schulen, Elternhäuser und die Jugendlichen selbst, dass sie eine gute Bildung bekommen.
Deutschlands Zukunft liegt in hoch qualifizierten Fachkräften. Darüber sind sich alle einig, doch werden aus dieser Erkenntnis noch keine Konsequenzen gezogen, obwohl der Fachkräftemangel bereits in einigen Branchen deutlich zu spüren ist. Es kann nicht sein, dass eine neue Generation von perspektivlosen Hartz-IV-Empfängern herangezogen wird. Das kann weder das Ziel der Bundesregierung, noch der Gesellschaft sein.
Steuergelder lassen sich sinnvoller ausgeben.
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Geschrieben am9. Oktober 2006 in Allgemein | add to del.icio.us von ruegen | Kommentare deaktiviert
Die Große Koalition ist zwar zum Erfolg verurteilt, aber offenbar will sie das Urteil mit allen Mitteln anfechten. Sie produziert Streit um Streit, insbesondere weil die Unionsministerpräsidenten fürchten, jemand könnte ihre Macht unterschätzen.
In Deutschland aber haben die Menschen Angst: vor Arbeitslosigkeit, sozialem Abseits, Armut und Krankheit. Längst ist Arbeitslosigkeit zu einem Zustand geworden, der in der so genannten Unterschicht vererbt wird. Perspektivlose Eltern können ihren Kindern schwerlich eine Perspektive vermitteln. Und wenn Politiker den Eindruck erwecken, Arbeitslose seien vor allem faul, wird sich die vermeintlich bessere Gesellschaft weiter abwenden. Arbeitslosigkeit ist aber nicht entstanden, weil Millionen Menschen plötzlich beschlossen hätten, morgens im Bett zu bleiben.
Es ist gut, dass Kurt Beck die Unterschicht ins Blickfeld rückt. Es ist strategisch gut für die SPD, aber vor allem gut für die Gesellschaft, in der sich die politische Klasse hauptsächlich mit ihrer Eitelkeit beschäftigt, während immer mehr Menschen sich in der Hoffnungslosigkeit einrichten.
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Geschrieben am3. Oktober 2006 in Allgemein | add to del.icio.us von ruegen | Kommentare deaktiviert
Seit 1991 wird die Vereinigung von Ost und West gefeiert: Was für die einen ein arbeitsfreier Tag ist, ist ein historisches Ereignis. Nach dem Mauerfall vom 9. November 1989 schloss sich die Deutsche Demokratische Republik am 3. Oktober 1990 der Bundesrepublik Deutschland an.
Der symbolische Moment des Mauerfalls sollte zunächst durch die Ernennung zum Nationalfeiertag festgehalten werden, doch die gleiche Datierung wie die der Reichskristallnacht von 1938 verhinderte dies. Somit wich man auf den nicht weniger bedeutenden 3. Oktober, den Tag des Beitrittes, aus. An jenem Tag im Jahre 1990 fand die eigentliche Wiedervereinigung durch den Anschluss an Gesetz und Staat seitens der DDR an die BRD statt.
Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört” (Altkanzler Willy Brandt)
Der 3. Oktober löste 1991 seinen “Vorgänger”, den 17. Juni ab. Am 17. Juni 1953 kam es in der ehemaligen DDR zu dem “Volksaufstand des 17. Juni”. Dieser forderte eine Welle von Streiks, politischen Protesten und Demonstrationen. Hintergrund war der Widerstand gegen eine „Sowjetisierung” und die katastrophale innerländliche Lage der Deutschen Demokratischen Republik.
Der Tag der Deutschen Einheit ist der einzige Feiertag, der im Bundesrecht verankert ist. Feiertage sind in der Regel Ländersache.
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