Insel Rügen Buchen
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Waldaktie contra CO²-Ausstoß?!

Geschrieben am31. Dezember 2007 in Allgemein, Presse, Urlauber, ruegenerleben | add to del.icio.us von bunge | Keine Kommentare

“Bäume statt Böller” – so der originelle Titel einer vom Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern veröffentlichten Pressemitteilung. Hier wird dazu aufgerufen, das Geld statt für Silvesterknaller doch lieber für die “Waldaktie” auszugeben.
“Die neue Waldaktie ist die saubere Alternative zum Silvesterknallen’, erklärte Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Wer zehn Euro seines Budgets für das Jahresendfeuerwerk in eine Waldaktie investiere, tue damit etwas Gutes für die Umwelt, indem er Müllberge, Lärm und vor allem den Ausstoß von Kohlendioxid reduziere und gleichzeitig in die gute Luft der Zukunft investiere. ‘Auf eine kurze Formel gebracht heißt das: Bäume statt Böller’, so Fischer.
Zwar ist die durch das Silvesterfeuerwerk produzierte Menge an C02 vergleichsweise gering: Die von den Deutschen zu Silvester verbrauchten rund 10.000 Tonnen Feuerwerkskörper ergeben einer im Auftrag der Allianz Versicherung erstellten aktuellen Studie zufolge 2.100 Tonnen CO2, was pro Person statistisch rund 25 Gramm entspricht.”
Derzeit wird ja ganz allgemein das Kohlendioxid als “Klimakiller” Nr. 1 weltweit angesehen, wir haben mal ein wenig recherchiert und auch andere Meinungen gefunden…: “Feinststaub als Mitursache des Klimawandels”
“Die Luft, die wir zu Hause atmen – Krank durch hausgemachten Feinstaub”

…Auch scheint das Thema CO²-Ausstoß immer nur dann herangezogen zu werden, wenn es politisch gerade passt, oder?!
Sonst dürfte das vom dänischen Energieriesen Dong Energy geplante Kohlekraftwerk in Lubmin doch gar nicht zur Debatte stehen, oder haben wir hier was falsch verstanden?!
In dem Zusammenhang wäre ja mal interessant zu erfahren, WOHER die zu verbrennende Steinkohle WIE und mit WELCHEM CO²-Ausstoß nach Lubmin gelangt…? Oder ist das in dem eigens erstellten Gutachten schon berücksichtigt?!?

Ihr ruegenerleben-Team!

Bäderregelung MV 2008 (Bäderverkaufsverordnung)

Geschrieben am27. Dezember 2007 in Allgemein, Presse, Urlauber, ruegenerleben | add to del.icio.us von bunge | Keine Kommentare

Die neue Bäderregelung wird nach unseren Informationen morgen (am 28. Dezember 2007) veröffentlicht und soll dann quasi ab Januar 2008 in Kraft treten. Die in der Vergangenheit kontrovers diskutierte Verordnung regelt z.B. den gewerblichen Verkauf an Sonn- & Feiertagen. Die Neufassung bringt einige Änderungen mit sich, der sogenannte “freigegebene Zeitraum” ist länger, als in der “Alt”-Fassung, längere Öffnungszeiten sind möglich.

Die neue Bäderregelung ist schlechter als die des benachbarten Bundeslandes Schleswig-Holstein (hier sind die meisten Feiertage freigegeben). In vielen Gesprächen mit Vertretern der Kirchen wie auch der Politik und so auch in der Anhörung des Wirtschaftsausschusses des Landtages haben die drei IHKn in MV sowie die Kollegen der Handelsverbände vor der Verabschiedung des Ladenöffnungsgesetzes immer deutlich gefordert, auch in Mecklenburg-Vorpommern eine Bäderregelung zu schaffen, die nicht schlechter als die schleswig-holsteinische ist. Der Gesetzgeber ist dem nicht gefolgt.

Mit Widerstand gegen die Neuregelung – vor allem von seiten der Kirche – wird gerechnet.

das ruegenerleben.de – Team

Silvester auf Rügen

Geschrieben am27. Dezember 2007 in Allgemein, Presse, Urlauber, ruegenerleben | add to del.icio.us von bunge | Keine Kommentare

Weihnachten 2007 ist vorbei, das Jahr geht mit rasanten Schritten seinem Ende entgegen. Auch auf Rügen laufen die Vorbereitungen für Silvester – kaum, dass das Weihnachtsfest vorüber ist – auf Hochtouren. In den nächsten Tagen werden die meisten der Silvester-Urlauber auf Rügen erwartet, die Hauptanreisetage der Jahreswechsel-Rügen-Urlauber werden am 29. und 30. Dezember sein. Eine Vielzahl von Veranstaltungen wird auch in diesem Jahr wieder Rüganer und Urlauber anziehen und begeistern:
das traditionelle Höhenfeuerwerk am Kap Arkona (31. Dezember 16.30 Uhr) ist nur ein Beispiel. Sowohl auf Rügen, als auch auf der Insel Hiddensee werden pünktlich um 24.00 Uhr Feuerwerke stattfinden, um das Jahr 2008 stimmungsvoll zu begrüßen. Unser Tipp: Wenn Sie nichts Besseres vorhaben und wir in der Silvesternacht eine gute Sicht haben, dann suchen Sie sich einen höher gelegenen Aussichtspunkt, von dem aus Sie gleich mehrere der imposanten Feuerwerke bestaunen können (z.B. der Bobbiner Berg, der Dornbusch auf Hiddensee oder der Grümbke-Turm bei Vieregge).

Das ruegenerleben-Team wünscht allen Rüganern, allen Rügen-Urlaubern und natürlich allen treuen ruegenerleben.de-Lesern einen tollen Jahreswechsel in netter Gesellschaft und einen tollen Start ins Jahr 2008!

Licht aus, Ökologie, Ökonomie….

Geschrieben am11. Dezember 2007 in Allgemein, Presse, Urlauber, ruegenerleben | add to del.icio.us von bunge | Keine Kommentare

…die Energiepolitik in Deutschland spottet jeder Beschreibung: Am Nachmittag des Licht-Aus-Tages wurde beispielsweise ein netter junger Mann im TV interviewt (BUNDJugend), der die Leute eindringlich dazu aufforderte, Energiesparlampen zu kaufen! und bewusster mit der Energie umzugehen.
Leider war dem Beitag nicht zu entnehmen, ob der junge Aktivist vorbildlich per BAHN nach Berlin gereist war, um sich vom symbolischen Ausschalten des Lichtes am Brandenburger Tor persönlich vor Ort zu überzeugen, oder im Opel Ascona mit U-Kat angereist war.
Klimaschutz ist sicher ganz wichtig und geht zweifellos uns alle an, ich frage mich nur, wieso, in den letzten Jahren immer mehr Menschen auf Kamin, Kachelofen & Kaminofen zurückgreifen???
Denn seit die Erdöl- & Gaspreise explodiert sind, ist Heizen auf einmal wieder salonfähig. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie umweltschädlich das noch vor ca. 10 bis 15 Jahren war. Mittlerweile ist es wohl wieder eine (vor allem bezahlbare!!!) Alternative?!?

Viel Spaß beim Klimaschutz wünscht das ruegenerleben.de-Team!!!

P.S. Auf der Insel Rügen findet man ja hin und wieder noch ein bisschen Holz an der Ostsee…

Kohlekraftwerk in Lubmin = Lagerfeuer im Wohnzimmer?!?

Geschrieben am11. Dezember 2007 in Allgemein, Presse, Urlauber, ruegenerleben | add to del.icio.us von bunge | Keine Kommentare

Dass das von DONG ENERGY geplante Steinkohlekraftwerk in Lubmin zunehmend für Furore sorgt, brauchen wir nicht extra betonen. In den vergangenen Wochen wurde viel und hitzig über dieses Thema diskutiert (auch ruegenerleben.de hat schon darüber berichtet). Unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich eindeutig FÜR das Steinkohlekraftwerk Lubmin (von DONG Energy) ausgesprochen. Wir hatten sogar den Eindruck, dass SIE meinte, wir (MV) wären Deppen, ein solch hervorragendes Angebot auszuschlagen. – Wären wir…?
NATÜRLICH wird das vom dänischen Energiekonzern geplante Steinkohle-Kraftwerk alle vorgegebenen Richtlinien erfüllen… – hierzu die OZ vom Wochenende:
“Umstrittenes Gutachten zum geplanten Kohlekraftwerk – Dong bezahlte die Expertise”

UNSER KOMMENTAR: Die Ostseezeitung ist ja mitunter sehr unterhaltsam – haben SIE sich mal das Foto angesehen “Das Steinkohlekraftwerk von Dong Energy in Avedoere bei Kopenhagen” ??
So eine Optik wird ganz sicher den Tourismus noch ankurbeln, vor allem auf Usedom und Rügen!?!

P.S. Eine Frage wäre da noch offen: Laut dem OZ-Artikel rechnet der dänische Investor selbst mit einer Erwärmung des Greifswalder Boddens um vier Grad (Celsius?). Und das hat keine Auswirkungen auf Flora & Fauna und somit auf den Tourismus?!?!?! —————————
—————–Mal gesetzt den Fall, wir sind total doof, selbst dann ist es doch wirklich eine Zumutung, so einen Brocken zu schlucken, oder?!

P.P.S. Spontan fiel uns noch der Begriff “Milchmädchenrechnung” ein (ein bekannter Begriff aus dem Volksmund in Vorpommern): Wenn Dong Energy ein Steinkohlekraftwerk in Lubmin bauen will und eigens hierfür ein Gutachten (z.B. bezüglich der Tourismusverträglichkeit) in Auftrag gibt (und auch bezahlt!) – ist das dann nicht so, als wenn ich meinen Pkw zur TÜV-Inspektion vorführe und die Mängelliste selber ausfülle?!?!?!
…oder (zum Beispiel) 95.000 Rügen-Kataloge per Post versende und mich im Nachhinein rechtfertige: Ich habe genügend Kataloge versendet – kann ich doch nichts für, wenn in der Nebensaison keiner RÜGEN buchen will…

Ihr ruegenerleben.de-Team

“Klimakatastrophe ist Wort des Jahres”

Geschrieben am10. Dezember 2007 in Allgemein, Presse, ruegenerleben | add to del.icio.us von bunge | Keine Kommentare

Man wird es nicht mehr los, es beplätschert einen von allen Seiten: Klimawandel, Klimakatastrophe, Klimaschutz, globale Erderwärmung, Abschmelzen der Polkappen, Minimierung des CO²-Ausstoßes ….bla bla bla
Und gestern nun der Höhepunkt: LICHT AUS!
Gestern abend konnte man – den Massenmedien zufolge – zum aktiven Klimaschützer werden: Einfach um 20.00 Uhr das Licht ausmachen (für 5 Minuten) und so ein Zeichen setzen…? Nachmittags fing das Drama schon an, ich war auf der Suche nach etwas im Internet und wollte “googeln”. Die Seite geht auf und ich denk, mein Rechner schmiert ab – alles schwarz. Aber dann fiel mir ein – Google war ja einer der Mitinitiatoren der 5-Minuten-Licht-Aus-Kampagne.
Ich hab kein Licht ausgemacht – warum auch? Meine fünf 60W-Birnen werden (selbst wenn alle fünf während der fünf Minuten eingeschaltet waren) den gebetsmühlenartig heraufbeschworenenen Klimagau nicht beschleunigen. Ob ich kein schlechtes Gewissen habe, fragen SIE?! Nein, absolut nicht!
Haben SIE eins?! Ach so, SIE haben Ihr Licht ausgemacht (für 5 Minuten) – ja dann…!!!
Dann ist sicher egal, dass SIE Formel1-Fan sind (was mag so ein MaclLaren für einen CO² – Ausstoß haben – pro Minute??)!
Oder, dass SIE abendlich ausgetragene Fussballspiele ansehen (im Stadion-Flutlicht??)!

Wir sollten vielleicht alle etwas bewusster leben – für den Klimaschutz (und den eigenen Geldbeutel). Es kann ja nicht so schwer sein. Wie viele Generationen diverser Naturvölker lebten mit und von der Natur, ohne sie wirklich zu schädigen?!?! – Aber die wurden von uns Zivilisierten augerottet…

Ihr ruegenerleben.de – Team

Brief des “Wirtschaftsverein Rügen e.V.” an das Straßenbauamt Stralsund

Geschrieben am10. Dezember 2007 in Allgemein, Presse, ruegenerleben | add to del.icio.us von bunge | 1 Kommentar

Der Präsident des “Wirtschaftsverein Rügen e.V.” hat zur Problematik Sperrung der Brücke/ B 96 bei Sagard einen Brief an das Straßenbauamt Stralsund gerichtet. Hier wird aufgefordert, Stellung zu beziehen, nach Alternativen zu suchen, um den derzeitigen unhaltbaren Zustand für den Straßenverkehr von und nach Sassnitz. Mit freundlicher Genehmigung des WV Rügen zitieren wir:
“Sperrung der Brücke B 96 Sagard

Sehr geehrter Herr Sendrowski,

der Wirtschaftsverein Rügen e.V., der Wirtschaftsrat der CDU, die Kreishandwerkschaft der Insel Rügen und die IHK haben mit einigem Unverständnis die Entwicklungen um die derzeit völlig gesperrte Brücke zur Kenntnis genommen.
Sowohl für das Zustandekommen der Vollsperrung, aber besonders die unbefriedigende Aussicht auf unbeschränkte Wiederbefahrbarkeit erwarten wir im Interesse unserer Mitglieder, der betroffenen Wirtschaft, aber auch der Bevölkerung präzisere Auskünfte.
Es geht dabei auch um das Aufzeigen und Prüfen von Alternativen für den Übergangszeitraum.
Dazu gehört auch eine denkbare übergangsweise Wiedereröffnung der alten Strecke durch Sagard mit einem beschrankten Bahnübergang, der ggf. manuell zu betätigen wäre. (Arbeitsplatz mit ca. 3 AK)
Die zusätzlichen Fahrstrecken, die derzeit LKWs (z.B. Kreidewerk Klementelvitz), von Handwerksbetrieben, Versorgungsunternehmen, Personen- Schülertransporten usw. gefahren werden müssen, sind unter wirtschaftlichen und ökologischen Aspekten und ohne exakte Aussicht auf ein Ende dieser Situation nicht akzeptabel.
Wir bitten um eine schriftliche Stellungnahme bis spätestens

10. Januar 2008

Mit freundlichen Grüßen

Schütt
Präsident WV Rügen e.V.”

das ruegenerleben-Team

Die DAK informiert:

Geschrieben am6. Dezember 2007 in Allgemein, Presse, Urlauber, ruegenerleben | add to del.icio.us von bunge | Keine Kommentare

“DAKpro Balance” heisst das Zauberwort. Das ist die Präventionsoffensive der DAK bundesweit. Gesundeitsbewusstes Verhalten soll jetzt attraktiv belohnt werden. Mit Geldprämien will die DAK ihre Versicherten locken. Hintergrund der Offensive ist laut Aloys Schüring (Chef der DAK auf Rügen) ein Angebot der Deutschen Angestellten Krankenkasse: “Unsere Kunden sollen für eine gesündere Lebensweise sensibilisiert werden, um ihre Risikofaktoren zu minimieren”

KOMMENTER: Das Thema Prävention wird zunehmend immer wichtiger…

Herzliche Grüße – Ihr ruegenerleben.de – Team

P.S. Wo bleiben Ihre plattdeutschen Texte??!!
Oder wollen Sie mitschuld sein, dass das Rügener Platt utstarwt??!!

dat rügenerläben-Tiem

runder Geburtstag auf der Insel Rügen…

Geschrieben am5. Dezember 2007 in Allgemein, Presse, Urlauber, ruegenerleben | add to del.icio.us von bunge | Keine Kommentare

die nachfolgend zitierte Pressemitteilung der TZR ist uns heute noch in die Hände gefallen:

“Seeschloss-Hotel am Selliner Hochufer wird 100 Jahre alt!

Mit dem Seeschloss Sellin feiert 2008 eins der schönstgelegenen Hotels an der deutschen Ostseeküste seinen 100. Geburtstag. Wilhelm Richert, ein Nachfahre einer alten Bauernfamilie entschied sich im Jahr 1908 direkt am Selliner Hochufer ein Logierhaus mit Panoramablick auf die Landungsbrücke der Bäderdampfer und die Ostsee, für die immer zahlreicher werdenden Gäste aus den Städten zu bauen. So entstand das Seeschloss Sellin im Stil der Bäderarchitektur mit 34 Zimmern, das eine erste Blüte schon in den „Goldenen Zwanzigern“ erlebte. Im Laufe der Jahre wechselten die Besitzer, doch immer wurde das Seeschloss als Pension oder Hotel genutzt. Nur während und nach dem 2. Weltkrieg lebten in dem Haus Kinder und Flüchtlinge aus den ehemals deutschen Ostgebieten im Rahmen der Kinderlandverschickung.

Im Jahr 1953 wurden – wie viele andere Hotel- und Pensionsbesitzer in Sellin auch, bei der so genannten “Aktion Rose”, die damaligen Eigentümer des Seeschloss, die Familie Chranowski, enteignet. Sie flohen daraufhin 1954 in den westlichen Teil Deutschlands. Das Seeschloss übernahm der FDGB (Freie Deutsche Gewerkschaftsbund) und nutzte es als Feriendomizil für Arbeiter und Angestellte, die in der Gewerkschaft organisiert waren. Durch die Wiedervereinigung Deutschland erfolgte 1990 eine Rückübertragung des Hauses an die ehemalige Eigentümerin Frau Chranowski.

Heute leitet mit Kathrin Brombach als neue Inhaberin, wieder eine Rüganerin die Geschicke des traditionsreichen Hauses. Nach umfangreichen Investitionen in Ausstattung und Ambiente der 26 Appartements und Zimmer, präsentiert sich das heutige Seeschloss Sellin seinen Gästen als modernes 3-Sterne-Hotel mit viel Komfort. Direkt oberhalb des Badestrandes mit der berühmten Seebrücke des Ostseebades Sellin gelegen, haben die Schlossgäste dabei heute wie vor hundert Jahren einen phantastischen Seeblick, wie er sonst auf Rügen nur selten zu finden ist. Neben der sehr ruhigen und dennoch zentralen Lage, ist vor allem der individuelle Service hervorzuheben.

Ein Schlossgeist wurde im Selliner Seeschloss noch nicht gesehen, dafür ist aber Kathrin Brombach als gute Seele stets für Ihre Gäste da. Gemeinsam mit Ihren Mitarbeiterinnen sorgt sie immer freundlich und sehr persönlich für ein besonderes Flair, in dem sich alle Gäste im Seeschloss rund um wohlfühlen. Zum 100. gibt es übrigens für Interessenten ein ganz besonderes Jubiläumsangebot. Alle Infos dazu erhalten Interessenten auf der Homepage www.seeschloss-sellin.de bzw. am Telefon unter 03 83 03 – 15 60.”

Rüganer gegen Kohlekraftwerk Lubmin

Geschrieben am5. Dezember 2007 in Allgemein, Presse, Urlauber, ruegenerleben | add to del.icio.us von bunge | 1 Kommentar

Zuerst die Schlagzeile am 30. November: “Rügen lässt sich nicht verkohlen” (Pressemitteilung auf MVregio) und jetzt will die Insel gar eine eigene Bürgerinitiative gegen das geplante Steinkohlekraftwerk am Greifswalder Bodden ins Leben rufen:
“Rügens Kraftwerksgegner kündigen Gründung einer Bürgerinitiative an”
“Nach einem Treffen von Kraftwerkskritikern am Montagabend in Bergen hätten sich etwa 30 Teilnehmer zur Mitarbeit bereiterklärt, teilten die Grünen am Dienstag mit.
Zu den Initiatoren gehörten Landrätin Kerstin Kassner (Linke), der stellvertretende Chef des Tourismusverbandes, Ernst Heinemann, der Vorsitzende des Vereins Insula Rugia, Hans Dieter Knapp, Rügens ehemaliger Vize-Landrat Rainer Feit (CDU) sowie der Selliner Gastronom Wolfgang Kannengießer..”

Deutscher Medical Wellness Verband e.V.

Geschrieben am2. Dezember 2007 in Allgemein, Presse, Urlauber, ruegenerleben | add to del.icio.us von bunge | Keine Kommentare

Der Deutsche Medical Wellness Verband (DMWV) lädt ein zur Pressekonferenz am 5. Dezember in Berlin. Auszug aus der Pressemitteilung des Verbandes:
“..Seit langem stellen sich Experten die Frage, wann der Wellness-Boom seinen Höhepunkt erreichen wird und was danach kommen wird. Mittlerweile ist klar: ‘Medical Wellness’ lautet der Trend, der im Tourismus, speziell in der Hotellerie, sowie in reinen medizinischen Einrichtungen zu einem interessanten Geschäftsfeld geworden ist.

Der Begriff aber, der – wie das Wort ‘Wellness’ – schon jetzt wieder gerne und häufig genutzt wird, hat eine medizinisch wissenschaftliche Qualität in sich, die keinesfalls ungeschützt verwendet werden darf. Eine professionelle Qualitätsüberprüfung in Form einer neutralen Zertifizierung ist dringend notwendig, um gleich zu Beginn des Trends die ‘Spreu vom Weizen zu trennen’.

Hinter professionell betriebener ‘Medical Wellness’ steckt die faszinierende Herausforderung für den Tourismus, für die Hotellerie, für Ärzte, für Kliniken sowie letztlich für alle, die für ihre Gesundheitsvorsorge und Gesunderhaltung künftig mehr Eigenverantwortung übernehmen werden…”

Lesen Sie hier die Pressemitteilung

KOMMENTAR: “MEDICAL WELLNESS” – wohl die Chance für die Zukunft – auch für Mecklenburg-Vorpommern, das Gesundheitland Nr. 1.

“Experten warnen vor Aussterben der plattdeutschen Sprache”

Geschrieben am2. Dezember 2007 in Allgemein, Presse, Urlauber, ruegenerleben | add to del.icio.us von bunge | Keine Kommentare

So der Titel einer am 2. Dezember 2007 bei MVregio erschienenen Pressemitteilung:
“Immer weniger Menschen in Mecklenburg-Vorpommern sind der plattdeutschen Sprache mächtig.
Laut einer Umfrage von Studenten der Universität Rostock bezeichneten nur noch acht Prozent der Einwohner des Landes ihre niederdeutschen Sprachkenntnisse als gut, diese waren alle über 60 Jahre alt. Fachleute warnen bereits, dass die niederdeutsche Sprache nach und nach aussterben wird, wenn nicht ein bildungspolitisches Gesamtkonzept für deren Erhalt erstellt wird.

Irmtraud Rösler, Wissenschaftlerin der Niederdeutschen Philologie der Universität Rostock, verweist darauf, dass in Familien das Niederdeutsche kaum mehr an die Kinder weitergegeben wird. Es bestehe keine Notwendigkeit dafür, sagt sie.

Die letzte umfassende Erhebung von 1984 zum Sprachstand des Plattdeutschen wies für die damalige Bundesrepublik Deutschland rund acht Millionen Kundige der Regionalsprache aus. Für 2006, so wurde damals berechnet, sei nur noch von fünf bis acht Millionen auszugehen.”

KOMMENTAR: Die plattdeutsche Sprache ist mehr als nur ein Überbleibsel aus vergangener Zeit. Auf Usedom, Rügen, dem Darss über Rostock, Schwerin bis Hamburg und Kiel wurde und wird die Sprache seit Jahrhunderten gepflegt. Namhafte Schriftsteller schrieben plattdeutsch: Fritz Reuter und Rudolf Tarnow seien hier als Beispiele genannt. Was viele nicht wissen: Wie vielseitig plattdeutsch ist – mitunter gibt es regionale Unterschiede – das Rostocker Platt ist z.B. schon anders, als das auf der Insel Rügen gesprochene. Es wäre schade, wenn die plattdeutsche Sprache “vom Aussterben bedroht” ist, würden doch mit ihr nicht nur die Ostseeküste, sondern ganze Landstriche Mecklenburg-Vorpommerns einen Teil ihrer Tradition und Identität verlieren. Deshalb hat das Team von ruegenerleben.de beschlossen, hier auch plattdeutsche Artikel zu veröffentlichen, dies ist unser Beitrag. Senden Sie Ihre “plattdütschen Texte” an redaktion@ruegenerleben.de (Anekdoten, Geschichten, Gedichte, Witze etc.), um uns hierbei zu unterstützen. Nach redaktioneller Prüfung veröffentlichen wir diese hier und – wer weiß?! – Vielleicht prämieren wir die Besten;)

Wi wünschen juch ‘n schönet Wochenend und ‘n schön’ iersten Advent!

dat Rügen-erläben-Team